Online: 17.03.2017 - ePaper: 18.03.2017

Lange Straße wird zur Lachnummer

Betrifft: Artikel "Das Pflaster spaltet" (EJZ vom 2. März)

Langsam wird das Rumgeeier um die Lange Straße in Dannenberg zur Lachnummer. Die Schildbürger lassen grüßen. Na klar! Sie braucht dringend eine Schönheitskur, die schrägen Bäumchen und Poller sind nicht mit anzusehen, und dann auch noch die leeren Pflanzbeete (unmöglich). Das ist natürlich wichtiger als die Sicherheit von Behinderten, Alten und jungen Müttern mit Kinderwagen oder Karre.

Mich wundert es, dass sich dort noch niemand ernsthaft verletzt. Seit drei Jahren oder sogar mehr geht die Debatte nun schon um das Pflaster in der Langen Straße, aber es waren ja erst Wahlen, da kann man ja wieder schieben und wichtige unwichtige Dinge erledigen.

Gehbehinderte haben kaum eine Möglichkeit, Großmärkte oder Veranstaltungen wie den Kartoffelsonntag zu besuchen, da sich die Verkaufsstände auf den begehbaren Flächen befinden.

Das gleiche Spiel, Parken vor der Volksbank. Ein großer Teil der Ratsmitglieder möchte (laut EJZ) nicht, dass dort ein Parken unmöglich gemacht wird. Ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt. Parken sie vielleicht selbst dort? Wer mit einem Rollstuhl, Rollator oder einem E-Mobil dort vorbei will, muss unweigerlich über das Knüppelpflaster um die Autos herumfahren oder solange warten, bis sich jemand bequemt, Platz zu machen. Ich kann nur für mich sprechen, denn eigentlich ist Dannenberg eine schöne kleine, leider aber auch eine der alten- und behindertenunfreundlichsten Städte. Es geht doch in anderen Städten, warum nicht in Dannenberg?

↔Harald Müller, Dannenberg

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