Online: 20.03.2017 - ePaper: 21.03.2017

Magnetfelder bei Stromzählern nicht ungefährlich

Betrifft: "Zählerwechsel geplant" (EJZ vom 7. März)

Nun sollen wir also alle mit neuen Stromzählern beglückt werden. Diese Meldung kommt zunächst vollkommen harmlos und unverfänglich daher. Auch die abgebildeten kleinen Kästchen sehen eher unscheinbar aus. Dieser Schein trügt allerdings gewaltig.

Die interne Technik dieser "Smart Meter", so werden sie auch genannt, ist eher gruselig. Diese Zähler sammeln die Verbrauchswerte und übertragen sie je nach Vorgabe oder Abfrage an den Energieversorger. Die Datenübertragung erfolgt entweder durch Mobilfunk, Powerline-Communication ( PLC ) oder Internetverbindung. Aus Kostengründen wird meistens die Mobilfunkvariante bevorzugt. Diese führt zu elektromagnetischen Feldern, die bis zu 100-mal so stark sind wie bei Handys und zwar rund um die Uhr.

Der blanke Horror für Elek-trosensible. Auch Kinder und Menschen mit neurologischen Erkrankungen sind stark gefährdet. Mittlerweile warnen viele internationale Ärzteverbände vor den gesundheitlichen Folgen dieser Technologie. Die WHO hat 2001 niederfrequente Magnetfelder und 2011 auch hochfrequente elektromagnetische Felder als möglicherweise krebserregend eingestuft.

Man komme der gesetzlichen Forderung zum Einbau nach, wird von der EVE kommuniziert. Wie sinnvoll oder eher unsinnig solche Gesetze sind, will ich hier nicht kommentieren. Das Gesetz sieht den Zähleraustausch in folgenden Fällen vor: bei Neubauten, nach umfangreicher Sanierung und bei Stromverbrauch über 6000 kWh/Jahr. Die Mehrzahl der Kreisbewohner zählt sicher nicht dazu. Dann kann man die Umrüstung ablehnen.

↔Roland Parbs,

↔Klein Gusborn

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