Online: 24.03.2017 - ePaper: 25.03.2017

Professionelle Hilfe

Betrifft: Arbeit der Feuerwehr

Am 12. Januar sitze ich in meinem Wohnzimmer und lese die EJZ. Unvermittelt ruft meine Frau aus dem im ersten Stock liegenden Computerraum: "Gerd, hörst du denn gar nichts, draußen knallt es mächtig, glaube, da werden Böller gezündet, schau doch mal, was da los ist." Vor der Tür konnte ich unschwer erkennen, dass es bei unserem Nachbarn mächtig brannte. Mir war klar, dass keine unmittelbare Gefahr für Personen bestand, da sich niemand im Haus befand.

Es war kurz vor 23 Uhr. Ich rief die Feuerwehr an und beschrieb den Ort des Feuers, danach legte ich auf, schaute zur Uhr und lief zum Ort des Geschehens. Der Holzschuppen - voll mit trockenem Holz - brannte lichterloh. Weil der Schuppen in einem Abstand von rund zwei Metern zum Haus liegt, war klar, dass die Flammen mit ziemlicher Sicherheit in kurzer Zeit das Wohnhaus entzünden würden. Der Trecker stand auch in unmittelbarer Nähe des Feuers. Da ich einen Schlüssel für den Trecker bei mir im Haus habe, lief ich los, um den Schlüssel zu holen. Doch da kam schon die Hitzackeraner Feuerwehr. Auf meine Uhr blickend, vergewisserte ich mich, dass von meinem Anruf bis zu diesem Zeitpunkt erst viereinhalb Minuten vergangen waren. Es war kaum zu glauben, alle Achtung! Auch die weitere, sehr professionelle, gezielte und unaufgeregte Vorgehensweise - auf die ich im Einzelnen gar nicht eingehen möchte - war beeindruckend.

Der Stadt Hitzacker und uns kann ich nur gratulieren, dass wir so ausgeschlafene, professionelle und engagierte Feuerwehrleute haben.

↔Gerd Neubauer,

↔Hitzacker

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