Online: 12.04.2017 - ePaper: 13.04.2017

Überquerungshilfe glatt gestalten

Betrifft: Artikel "Breite Front für das Kopfsteinpflaster" (EJZ vom 1. April)

Widerstand der Geschäftsleute gegen den Umbauplan der Stadt. Verstehe ich einerseits, aber als Behinderte (Rollatorfahrerin mit 80 Prozent Behinderung) ist die Lange Straße ein sehr großes Hindernis. Mein Vorschlag wäre, die Autofahrer aus der Langen Straße zu entfernen, denn keiner hält die Geschwindigkeit von 10 km/h ein. Ab und an mal eine Geschwindigkeitsüberprüfung wäre nicht schlecht. Die Autofahrer nehmen keine Rücksicht auf Personen mit Behinderung, die auf der Überquerungshilfe sind, sondern fahren einfach weiter (manchmal auch vor einem Rollatorfahrer - habe ich selbst erlebt). Die Überquerungshilfen sollte man glatt gestalten, damit wäre das Problem doch für alle gelöst. Außerdem parken die Autofahrer vor der Volksbank, und zwar so dicht an der Häuserfront, dass man mit Rollator, Rollstuhl, Kinderwagen nicht durchkommt und dann über die Straße ausweichen muss. Auch darüber sollte die Stadt sich mal Gedanken machen. P.S.: Ich bin 70 Jahre alt und bestimmt nicht sehr anspruchsvoll.

Marita Kahler,

Dannenberg


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