Online: 12.05.2017 - ePaper: 13.05.2017

Nur eine Hilfe

Betrifft: "Bis an den Rand der Legalität" (EJZ vom 29. April)

Wer wie Manfred "Manni" Liebhaber intensiven Kontakt zu den Menschen sucht und ihnen seit Jahrzehnten hilft, muss leider immer mit dem Risiko leben, dass Einzelne in der Rückschau Erlebnisse anders sehen als im aktuellen Moment des Geschehens. Gut möglich, dass er bei dem im Kleinen angefangenen Unterstützen von Menschen, die sich gerne helfen ließen, in den immer größer werdenden Kreisen von guten Bekannten dieses sehr volksnahen Kommunalpolitikers an Einzelpersonen geriet, deren Erinnerung ihnen jetzt etwas wiedergibt, was "Manni" zum Nachteil interpretiert werden könnte - was im Moment des Ereignisses aber nur eine Hilfestellung war.

So etwas habe ich als aktiver, dem Menschen zugewandter Kommunalpolitiker in Einzelfällen auch schon geleistet. Und der hohe Anteil an Briefwahlstimmen ergibt sich ohnehin bei einem wie "Manni", der auf viele Ältere trifft, weil er als aktiver "Klinkenputzer" gerade jene erreicht, die sich nicht zu den Wahlkampfständen in der Innenstadt und zu Veranstaltungen im Ratskeller bewegen können. Unglücklich, wenn jahrzehntelanges Engagement in so einen negativen Nebel gerät. Der vom Neid gespeiste Widerhall all jener, die am Wahlabend 2016 lange und längere Gesichter machten, ist ihm leider gewiss.

↔Norbert Schwidder,

↔Tripkau

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