Online: 19.05.2017 - ePaper: 20.05.2017

Für neuen Radweg

Betrifft: "Gegen den Schwund" (EJZ vom 6. Mai)

Die Bevölkerung der Samtgemeinde Elbtalaue soll bis 2030 um 13 Prozent schrumpfen, insbesondere auf den Dörfern. Um dem entgegenzuwirken, soll "mit Fördermillion aus Berlin und Hannover" nun "die Lebensqualität in den Gemeinden und deren Attraktivität als Wohn- und Lebensorte" erhöht werden, die Infrastruktur soll "den künftigen neuen Bedürfnissen" angepasst werden.

Das ist gut. Die Gemeinde sollte sich aber zuvor bei ihren Bürgerinnen und Bürgern umhören, welche Infrastrukur-Maßnahmen bei ihnen am besten ankämen und was sie sich am meisten wünschen. Sicherlich wäre der Erhalt des Bahnhofs Leitstade dabei, der ein bedeutendes Element der öffentlichen Infrastruktur für die Dörfer zwischen Hitzacker und Neu Darchau ist. Auch ein durchgehender Radweg zwischen Neu Darchau und Hitzacker wäre so ein Projekt, das viele Anwohnerinnen und Anwohner sicherlich sehr schätzen würden.

Von beiden würde auch der Tourismus profitieren - vorausgesetzt, dieser Teil der Samtgemeinde würde in die PR-Maßnahmen aufgenommen. Bislang hat man bei der Lektüre der Tourismus-Werbung oft den Eindruck, außer der Altstadt von Hitzacker würde die Gegend für Gäste nichts bieten. Viele der in dieser schönen Ecke Lebenden haben da ganz andere Ideen. Sie wären gern bereit mitzumachen, um die Attraktivität der Gegend bekannter zu machen und sie sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für Gäste zu steigern. Bevor der Schwund einsetzt.

Nicolai Panke, Bahrendorf


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