Online: 17.07.2017 - ePaper: 18.07.2017

Gegner namentlich benannt

Betrifft: "Vorrang für die Pressefreiheit" (EJZ vom 28. Juni)

Ich bin unbedingt dafür, die Klarnamen von Leuten, die tief verwurzelt im rechten Sumpf sind, namentlich zu nennen und kann von daher die Rücksichtnahme der EJZ nicht nachvollziehen. Zumal die Gegenseite keine Rücksichtnahme kennt, ihre Gegner namentlich zu benennen.

Aufgrund eines Leserbriefes sind mir längere Zeit Drohbriefe übelster Sorte ins Haus geflattert. Die habe ich seinerzeit zur Polizei gebracht. In einem kleinen Artikel in der EJZ war später zu lesen, ein Woltersdorfer bekomme Drohbriefe, was mich alles andere als begeistert hat. Auf meine wütende Nachfrage hin räumte man den Fehler dieser ungeschickten - weil identifizierenden - Formulierung ein. Ich würde so etwas ungern noch einmal erleben.

Helmuth Oldefest, Luckau

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