Online: 28.07.2017 - ePaper: 29.07.2017

Wolfsgeld für Nutztierrisse

Betrifft: Artikel "Mit einem Biss kann der Wolf töten" (EJZ vom 18. Juli)

Der Wolf breite sich drastisch aus und Familien, Frauen und Kinder seien bedroht, so die Landfrauen und Weidetierhalter. Sie fühlen sich von der Politik alleingelassen. Es müsse doch möglich sein, die Wölfe "herauszunehmen". Gemeint ist: zum Abschuss freigeben. Offenbar hat ihnen niemand gesagt, dass die Bundesländer schon lange finanzielle Unterstützung anbieten. Es werden sogenannte "Billigkeitsleistungen" zum finanziellen Ausgleich bei Nutztierrissen gewährt. Außerdem wird die Beschaffung von Schutzzäunen und Herdenschutzhunden gefördert. Wer zahlt das? Der Steuerzahler. Besteht immer noch Grund zu jammern?

↔Karl-Heinz List, Prezelle

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