Online: 18.08.2017 - ePaper: 19.08.2017

Chaotischer Einstieg ins neue Schuljahr

Betrifft: Artikel "Ärger um neuen Busverkehr" (EJZ vom 9. August

Die ehemaligen Woltersdorfer Grundschüler müssen ab diesem Schuljahr in einem anderen Ort zur Schule gehen. Die meisten Eltern und Kinder haben sich für den Schulstandort Trebel entschieden. Diese Entscheidung haben sie bereits weit im Voraus getroffen. Im Mai wurde dem Busbetreiber mitgeteilt, wie viele Schüler den Bus von Woltersdorf nach Trebel nehmen möchten.

Leider funktionierte der Schülertransport an den ersten beiden Schultagen überhaupt nicht. Den Eltern wurde mitgeteilt, dass ihre Kinder um 7.26 Uhr am Vogler-Parkplatz abgeholt werden. Der Bus kam und fuhr an den Kindern vorbei. Nach einigen Minuten kam der Bus dann zum vereinbarten Sammelpunkt, wohl weil anderswo im Ort keine Kinder warteten. Anwesende Eltern konnten zum Glück verhindern, dass die Kinder wieder auf eigene Faust nach Hause gehen. Wie und wann die Kinder an diesem Tag nach Hause kommen sollten, war ebenfalls unklar. Nach einigem Hin und Her fuhr ein Bus, der allerdings zu klein war. Somit mussten einige Eltern kurzfristig eine Fahrgemeinschaft organisieren.

Am zweiten Tag klappte die Hinfahrt zur Schule. Allerdings kamen die Kinder erst eine Stunde später als vereinbart in Woltersdorf an, was wieder für viel Unruhe in den Familien sorgte. All das bescherte vielen Kindern und Eltern einen chaotischen Einstieg in das neue Schuljahr und hat wahrscheinlich nicht dazu beigetragen, dass der (irgendwie erzwungene) Schulwechsel reibungslos abläuft.

Remigija Goltz, Woltersdorf

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