Online: 17.04.2018

Nachlasspfleger gesteht Millionen-Untreue

Zoom Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv

Göttingen (dpa/lni) - Ein amtlich bestellter Nachlasspfleger hat vor dem Landgericht Göttingen gestanden, Gelder in Millionenhöhe veruntreut zu haben. Das Geld habe er zur Finanzierung seiner Spielsucht ausgegeben, sagte der 49-Jährige am Dienstag zum Beginn seines Prozesses vor der Wirtschaftsstrafkammer. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten gewerbsmäßige Untreue in 167 Fällen vor. Er soll zwischen 2011 und 2015 mehr als 1,3 Millionen Euro aus Erbschaften zu Unrecht für sich verwendet haben.

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