Online: 28.12.2017

Polizei prüft nach Klärung von Göhrdemorden weitere Fälle

Zoom Hinweisschilder bei Göhrde, wo vor 25 Jahren zwei Doppelmorde verübt wurden. Foto: Björn Vogt/Archiv

Lüneburg (dpa/lni) - Nach der Aufklärung von zwei fast 30 Jahre zurückliegenden Doppelmorden in der Nähe von Lüneburg prüft die Polizei weitere ungelöste Fälle. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der für die Morde in dem Naturgebiet Göhrde ermittelte längst gestorbene Täter für weitere Taten verantwortlich ist, teilte die Polizeidirektion Lüneburg mit. Sie will eine Clearingstelle einrichten, über die andere Polizeidienststellen einen Zusammenhang anderer Fälle mit den Göhrdemorden prüfen lassen können. Die Polizei geht davon aus, dass der Göhrdemörder bei seinen Taten nicht immer allein gehandelt haben könnte.

Außer den Doppelmorden an zwei Paaren 1989 lastet die Polizei dem Friedhofsgärtner, der sich 1993 das Leben nahm, auch den gewaltsamen Tod einer 1989 in der Region verschwundenen Unternehmergattin an. Ihre Leiche wurde in diesem September unter der Garage des Hauses entdeckt, in dem der Gärtner damals lebte.

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