Online: 19.03.2018 - ePaper: 20.03.2018

Göhrde-Morde: Noch ein DNA-Treffer

ZoomDiesen Waldweg bei Röthen dürfte der Göhrde-Mörder vor 25 Jahren genommen haben, bevor er auf seine Opfer traf. Über den Täter des Vierfach-Mordes weiß man nicht viel - ein Phantom.

Lüneburg. Die Polizeidirektion Lüneburg vermeldet einen zweiten DNA-Treffer im Zusammenhang mit den Göhrde-Morden: Nachdem bereits Anfang 2017 eine DNA-Spur des Tatverdächtigen Kurt-Werner Wichmann in einem Auto der Opfer nachgewiesen worden sei, liege nun mittels intensiver forensischer Untersuchungen ein zweiter DNA-Treffer vor. Beide DNA-Spuren befanden sich demnach im selben Fahrzeug und führen zum bereits bekannten und 1993 verstorbenen Tatverdächtigen. Der zweite Treffer bringt die Ermittler aber nicht weiter. Denn ob Kurt-Werner Wichmann im Sommer 1989 auch tatsächlich die vier Menschen bei Röthen in der Göhrde getötet hat, bleibt weiterhin offen. Die Ermittlungsgruppe Göhrde der Polizeidirektion Lüneburg geht derzeit insgesamt 15 Hinweisen aus der zurückliegenden ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY - ungelöst" vom 28. Februar nach. Darin wurde unter anderem nach einem möglichen Komplizen gefragt. Ein entscheidender Ermittlungssansatz sei bisher nicht dabei, so die Polizei. gel

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