Online: 08.07.2016

Vorteilhafte Hochbeete

Zoomlps/Cb. Schichten des Hochbeets.Foto: Busche

lps/Cb. Ein Hochbeet ist eine Variante des klassischen Beetes und des Hügelbeetes. Man findet es häufig im naturnahen Gartenbau. Private Gärtner und Kleingärtner schätzen es wegen verschiedener Vorteile. Die Anlage eines Hochbeetes lohnt sich besonders für kleine Flächen, weil es fast das ganze Jahr nutzbar ist. Bei der Arbeit am Beet entfällt das Bücken. Unkraut wächst weniger, weil der Hauptsamenflug am Boden stattfindet. Die Kästen aus Holz, Stein oder Kunststoff können sogar eine dekorative Wirkung haben.
Eine Trockenmauer aus Natursteinen sieht schön aus und bietet kleinen Tieren wie Insekten oder Eidechsen Lebensraum. Schmetterlinge und Wildbienen finden Schutz zum Überwintern. Schnecken können das hochgelegene Beet nicht so einfach erreichen. Ein Schneckenzaun hilft zusätzlich. Wichtig ist es auch, die Grundfläche des Hochbeetes mit einem feinmaschigen Drahtgeflecht abzudecken. Das schützt gegen Wühlmäuse und andere Nager. Hochbeete schützen auch vor möglichen Schadstoffen aus dem Erdreich, die noch aus früheren Nutzungen des Geländes im Boden vorhanden sein können. Dank der Verrottungswärme von unten durch den schichtweisen Aufbau des Hochbeetes wachsen und reifen die Pflanzen etwas früher als üblich.
Durch das zusätzliche Anbringen einer Abdeckung kann man das Hochbeet auch als Frühbeet nutzen. Man legt ein Hochbeet kastenförmig und rechteckig an, nach Möglichkeit in Nord-Südrichtung wegen der Sonneneinstrahlung. Beim Anlegen achtet man auf Länge und Breite, damit die Bearbeitung nicht in unangenehmer Körperhaltung vonstatten geht. Die Breite eines solchen Beetes sollte nicht mehr als 1,20 Meter betragen. Bei einer Idealhöhe von 75 Zentimeter können sogar Rollstuhlfahrer im Garten tätig werden.

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