Online: 08.07.2016

Grüne Hauswände

Zoomlps/Cb. Wilder Wein an glatter Hauswand.Foto: Busche

lps/Cb. Fassaden können gewissermaßen eine vertikale Verlängerung des Gartens sein. Begrünte Hauswände sollen oft der Kaschierung schadhafter Mauerflächen, vielfach aber auch der Verschönerung eines Bauwerks dienen. Außerdem haben sie ökologische Vorteile. Architekten und Gärtner weisen auf positive bauphysikalische und lufthygienische Wirkungen hin.
Solche Fassaden können das Mikroklima verbessern. Meist freuen sich die Menschen, die in den Häusern wohnen oder arbeiten, über das zusätzliche Grün.
Als klassische Begrünung gilt der Bewuchs durch Kletterpflanzen wie Knöterich, wilder Wein oder Efeu. Kletterhilfen können deren Aufwuchs unterstützen. Man unterscheidet zwischen bodengebundenem und wandgebundenem Fassadengrün. Die Pflanzen wachsen auf Unterlagen wie Baumstämmen oder um einen hölzernen Träger. Dabei bilden sie vergleichsweise dünne Stämme, die nur Versorgungsaufgaben erfüllen, denn Kletterpflanzen besitzen nicht die Fähigkeit, sich selbst tragen zu können. Für einen Direktbewuchs sind selbstklimmende Pflanzen geeignet, zum Beispiel Efeu und wilder Wein, der Haftscheiben ausbildet. Moderne Fassaden sind oft glatt (zum Beispiel Beton) und haben nur begrenzt tragfähige Oberflächen.
Jede Art der Begrünung an Fassaden braucht ein gewisses Maß an Pflege, auch einen Rückschnitt. Je nach Standort, Ausrichtung und Pflanze können mehrmalige Pflegeschnitte pro Jahr nötig sein.
 

^ Seitenanfang