Online: 21.02.2017

Das zahlt sich aus

ZoomFoto: AOK Mediendienst

Die wenigsten Menschen freuen sich auf den nächsten Zahnarzttermin. Es lohnt sich jedoch, Kontrolluntersuchungen regelmäßig zu nutzen. Dann kann der Zahnarzt Probleme frühzeitig erkennen und behandeln.
Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren sollten zweimal jährlich zur Kontrolluntersuchung gehen, Erwachsene mindestens einmal im Jahr.
Die Vorsorgetermine in Anspruch zu nehmen, ist auch für Menschen mit Zahnprothese sinnvoll. Falls krankhafte Veränderungen der Mundschleimhaut auftreten, kann der Zahnarzt rechtzeitig gegensteuern.
Zudem kann die zahnärztliche Untersuchung im Bonusheft dokumentiert werden. Falls Zahnersatz nötig wird, erhalten Versicherte dann einen höheren befundbezogenen Festzuschuss. Nach fünf Jahren Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt erhöht sich der Zuschuss zu Kronen, Brücken und Prothesen um 20 Prozent, nach zehn Jahren um 30 Prozent.
Benötigt ein Versicherter Zahnersatz, etwa eine Brücke, Krone oder Prothese, tragen die Kassen die Kosten für vorbereitende Maßnahmen. Außerdem zahlen sie eine Pauschale, die sich am Befund orientiert. Diese Festzuschüsse legt der Gemeinsame Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen in Richtlinien fest, sie gelten daher für alle Kassen gleichermaßen. Die restlichen Kosten trägt der Versicherte. Entscheidet sich dieser für eine höherwertige Versorgung, etwa für ein Implantat statt einer Brücke, rechnet der Zahnarzt die Zusatzkosten privat ab.

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