Online: 21.02.2017

Nutzen Sie die Zeit

ZoomAuch in jüngeren Jahren ist es sinnvoll, regelmäßig zum Arzt zu gehen. Alle zwei Jahren bezahlen die Krankenkassen den Gesundheitscheck 35. Foto: AOK Mediendienst

Sie sind 35 Jahre oder älter? Alle zwei Jahre übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für einen Gesundheitscheck (Check-up 35). Sie bezahlen weder für die Untersuchung noch für die ärztliche Beratung. Das gilt auch für alle weiteren Behandlungen, die sich aufgrund der Befunde des Check-up 35 ergeben.
Vorteil: Sie erfahren aus erster Hand, wie es mit Ihrer Gesundheit bestellt ist. Und Hinweise auf Herz-, Kreislauf- und
Nierenerkrankungen; Störungen des Stoffwechsels, zum Beispiel Diabetes, werden erkannt. Es ist eine  gute  
Gelegenheit, bereits frühzeitig gegenzusteuern.
Der optimale Verlauf eines Gesundheitschecks 35 sieht so aus: In einem Gespräch berichten Sie dem Arzt von Ihrem Gesundheitszustand. Und über Ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Gibt es berufliche oder familiäre Sorgen? Wie sieht es mit Bewegung im Alltag aus? Wie ist es mit dem Alkoholkonsum bestellt? Rauchen Sie?
Nutzen Sie die Zeit des Gespräches, seien Sie ehrlich. Es geht um Ihre Gesundheit.
Im nächsten Schritt des Check-ups wird einiges mit Ihnen angestellt:
Ihr Arzt wird Sie gründlich untersuchen: Er überprüft Herz, Lunge, Bauch, Bewegungsapparat, Nervensystem und Sinnesorgane.
Ihnen wird Blut abgenommen: Ihre Blutprobe gibt Aufschluss über Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Anhand der  Werte kann Ihr Arzt erkennen, ob zum Beispiel der Verdacht auf eine Zuckerkrankheit (Diabetes) besteht.
Ihr Blutdruck wird gemessen: Der Blutdruckwert  kann zusammen mit dem Cholesterinwert auf Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) oder für einen Herzinfarkt hinweisen.
Ihr Urin wird untersucht: Hinweise auf Nieren- und Blasenerkrankungen kann es dabei geben, und auch eine Zuckerkrankheit lässt sich auf dem Teststreifen ablesen.
Nun liegen alle Befunde vor:
Ihr Arzt bespricht die Ergebnisse mit Ihnen. Sie werden über Ihren persönlichen Gesundheitszustand aufgeklärt, erhalten bei Bedarf Tipps, wie Sie Ihr Leben (noch) gesünder gestalten können. Ganz wichtig: Fragen Sie direkt nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Lassen Sie sich medizinische Fachbegriffe erklären.

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