Online: 21.02.2017

Vorsorgen ist besser als nachsorgen

ZoomGesunde Kinder können ins Leben starten.Foto: AOK Mediendienst

Vom 1. bis zum 17. Lebensjahr wird im Rahmen der kostenfreien Vorsorgeuntersuchungen im Baby-, Kinder- und Jugendalter die körperliche und zunehmend auch die seelische Entwicklung untersucht. Das Ziel: Krankheiten und Fehlentwicklungen im Vorfeld erkennen, gezielt behandeln und eine Verschlechterung vermeiden.  
Die insgesamt zwölf Vorsorgeuntersuchungen (U1 bis J2) und drei Untersuchungsangebote für Zahngesundheit (FU1 bis FU3) sollen Eltern dabei unterstützen, gemeinsam mit dem Arzt die Gesundheit ihrer Kinder bis zur Volljährigkeit im Blick zu behalten und zu einer gesunden Entwicklung beizutragen.
Die AOK übernimmt die Kosten für Früherkennungsuntersuchungen und erinnert auf Wunsch mit dem Vorsorgenewsletter an die anstehenden Termine.
Mit dem Neugeborenen-Screening beginnt es: Bereits mit einem Tropfen Fersenblut können bei Neugeborenen Erkrankungen wie angeborene Hormon- und Stoffwechselstörungen erkannt werden. So kann eine Behandlung frühzeitig beginnen und Folgeschäden vermieden beziehungsweise abgeschwächt  werden. Durch das Hörscreening kann eine Schwerhörigkeit des Neugeborenen früh erkannt werden. 
Schwerpunkte bei allen Vorsorgeuntersuchungen:
Untersuchung der Organe, der Haut, der Körpermaße, des Skelettsystems, der Motorik sowie des Nervensystems. Immer wieder wird dabei der Fokus auf eine altersgerechte Entwicklung (Reflexe, Grobmotorik, Feinmotorik, Reak-
tionen) und Ernährung gelegt. Überprüfung der sprachlichen Entwicklung, des Verhaltens (soziale Entwicklung), der Körperbeherrschung sowie des Medienverhaltens gehören ebenso dazu. Nicht zu vergessen das Prüfen auf Zahn-, Mund- und Kieferanomalien.
Beim Gesundheitscheck vor Eintritt ins Jugendalter kommen folgende Schwerpunkte dazu: Überprüfung des Impfschutzes. Medizinische Risiken wie Körperhaltung und Fitness, Sozialisations- und Verhaltensstörungen und Entwicklung der Sexualität. Ebenfalls im Fokus: Umgang mit stoff- und nicht stoffgebundenen Süchten – also Medienverhalten und der Umgang mit Drogen.

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