Online: 30.10.2017

Fakten rund um das beliebte Disney-Musical in Hamburg

Der König der Löwen

„Hakuna Matata, diesen Spruch sag' ich gern.“ – ob jung oder alt, so gut wie jeder kennt das berühmte „Hakuna Matata“ aus der Erzählung vom Löwenjungen Simba. Der Disney-Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1994 steht für eine einmalige Erfolgsgeschichte und so ist es kaum verwunderlich, dass auch das Musical noch bis heute begeistern kann. Dazu tragen besonders die eingängigen und mitreißenden Songs bei, Elton Johns „Can You Feel The Love Tonight“ wurde gar mit einem Oscar prämiert. Bezaubert die afrikanische Savanne schon im Kino und Fernsehen, ist es kaum verwunderlich, dass das Musical hautnah noch mehr Eindruck hinterlässt. Die afrikanischen Rhythmen des Südafrikaners Lebo M ergänzen den originalen Soundtrack, Masken und Kostüme lassen die Darsteller mit der Szenerie zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Das Broadway-Musical von Elton John und Tim Rice prämierte im Jahr 2001 in Hamburg.

Das Rekord-Musical als unvergleichbares Erlebnis
Zwei Oscars stehen bei den Machern des Disney-Zeichentrickfilms im Regal. Doch auch das Musical wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und stellt regelmäßig neue Besucherrekorde auf. Mit mehr als 15 Jahren ist „Der König der Löwen“ das am längsten laufende Musical Hamburgs. Die einzigartige Spielstätte, das Theater im Hamburger Hafen mit der Anfahrt auf kostenlosen Shuttle-Schiffen ab den Hamburger Landungsbrücken lockt immer wieder Besucher aus aller Welt in die Vorstellungen. So wurden Tickets im Wert von rund 4,8 Milliarden Euro verkauft – da können nicht einmal die großen Welterfolge wie das Musical „Das Phantom der Oper“ oder gar der Filmhit „Avatar“ mithalten. Zu den gewonnenen Awards zählen zudem viele bedeutende Preise, unter anderem mehrere Tony Awards und vielzählige Drama Desk Awards.

Zahlen rund um die Erfolgs-Inszenierung
Der Aufwand, der hinter dem Musical steckt, ist immer wieder unglaublich beeindruckend. 54 Darsteller aus 15 verschiedenen Nationen müssen sich abstimmen und koordinieren. Hinzu kommen bei jeder Show 300 Masken und Puppen, ganze 400 Kostüme werden exakt den Hauttönen der Darsteller angepasst. Doch nicht nur auf und hinter der Bühne tut sich einiges: Das Orchester unterhalb der Bühne besteht aus 17 Musikern, wovon allein die Flötistin auf 20 verschiedenen Flöten zum musikalischen Erlebnis beiträgt. Seit der Broadway-Premiere im Jahr 1997 wurden mehr als 70 Millionen Menschen weltweit in 17 Ländern Zeugen dieses Meisterwerkes – mehr als 10 Millionen davon in Hamburg. Wer die einzigartige Inszenierung noch nicht erlebt hat, kann online Tickets erwerben, um sich selbst ein Bild zu machen.

Auch kleine Musical-Darsteller müssen pünktlich ins Bett
Der kleine Simba und die kleine Nala werden von wechselnden sieben- bis zehnjährigen Kinderdarstellern verkörpert. Nach dem ersten Bühnenakt müssen die Jüngsten jedoch ins Bett – und verpassen so leider den wohlverdienten Schlussapplaus. Nichtsdestotrotz tragen gerade die jungen Musical-Stars zu einem einmaligen Erlebnis bei.

 

Bildquelle: www.pixabay.com © hpgruesen (CC0 1.0)

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