Online: 12.02.2018 - ePaper: 13.02.2018

Wenn's wieder kalt wird in DAN: Was den Müllwerkern hilft

Lüchow. Das noch vor Kurzem kalte Wetter verlasst die Abfallberatung des Landkreises, eine Warnung und Ratschläge unter die Leute zu bringen. Denn die frostigen Temperaturen können es mit sich bringen, dass der feuchte Restmüll in der Mülltonne festfriert - und die Müllwerker diesen Klumpen auch trotz mehrmaligem "Anschlagen" beim Schüttvorgang nicht aus der Tonne bekommen. Sie stellen sie dann nur halb oder auch ungeleert wieder vors Haus. Aus Gründen der Arbeitssicherheit sei es den Müllwerkern verboten, selbst in die Restmülltonne zu fassen, um die festgefrorenen Abfälle mit einem Werkzeug zu lockern, stellt die Abfallberatung klar.

Der Rat lautet also: Keine feuchten Abfälle lose in die Restmülltonne werfen. Den Restabfall immer in einer Plastiktüte in die Tonne werfen. Den Restabfall nicht verdichten oder pressen - was übrigens sowieso nicht zulässig sei. Außerdem: Die Restmülltonne an einem frostfreien Platz lagern und erst am Morgen des Entsorgungstages bereitstellen. Und ein weiterer Tipp: Den Behälterboden der Restmülltonne mit Pappe auslegen und die einzelnen Plastikbeutel mit Zeitungspapier umwickeln. Dann müsste die Entsorgung auch bei Minusgraden klappen. Einen Anspruch auf Nachleerung gebe es nicht. Sollte noch Schnee fallen, kann es ebenfalls Entsorgungsprobleme geben. Wer sich an die Räum- und Streupflicht hält und eine Gasse in einen Schneewall zwischen Bürgersteig und Fahrbahn schaufelt, mache die Arbeit für die Müllwerker leichter. Eine zeitaufwändige Entsorgung führe zwangsläufig zu höheren Kosten der Abfallentsorgung. Bei Rückfragen steht die Abfallberatung unter Telefon (05841) 95123 oder per Mail abfallberatung@luechow-dannenberg.de zur Verfügung.ejz



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