Online: 16.04.2018 - ePaper: 17.04.2018

Weideprämie: DAN-Schäfer Tüllmann überreicht Petition

Pannecke. Schäfer und Schäferinnen aus den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg haben kürzlich vor dem Niedersächsischen Landtag eine Petition für die Einführung einer Weideprämie an die Abgeordneten Miriam Staudte (Bündnis 90/Die Grünen), Karin Logemann (SPD) und Stefan Birkner (FDP) überreicht. Schäfer Jan Tüllmann aus Pannecke übergab gemeinsam mit Berufskollegen mit Unterstützung eines Flaschenlamms symbolisch 120000 Unterschriften. Landtagsabgeordnete Miriam Staudte erklärt dazu: "Heidschnucken und Schafe dürfen nicht von niedersächsischen Weiden verschwinden. Die Weidehaltung erhält unser artenreiches und klimaschützendes Grünland und ist zur Pflege der Deiche dringend notwendig. Agrarministerin Otte-Kinast muss endlich ihre Blockadehaltung gegenüber der tierschutzfreundlichen Weideprämie aufgeben und die notwendigen Mittel sichern." Staudte zum Hintergrund: Nach Abschaffung der Ausgleichszulage für Grünland (AGZ) in Höhe von 17 Millionen Euro jährlich aus EU-Mitteln wollte die rot-grüne Landesregierung Landesmittel für die Einführung einer Weideprämie in Höhe von 30 Millionen Euro bereitstellen. Bei der Weidehaltung sollten pro Kuh 60 Euro und pro Schaf/Ziege 20 Euro gezahlt werden. "Agrarministerin Otte-Kinast (CDU) hat diese Mittel im Zuge der Kabinettsverhandlungen zum Nachtraghaushalt nicht eingefordert und blockiert eine Weideprämie auf Landesebene bislang. Die Grünen-Landtagsfraktion hatte zum Nachtragshaushalt 2018 die Weideprämie für Rinder, Schafe und Ziegen in Höhe von 30 Millionen Euro beantragt. CDU und SPD haben dies abgelehnt."ejz



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