Online: 04.05.2018 - ePaper: 05.05.2018

Die Stadt Lüchow lässt ihre Flächen blühen

Lüchow. Die Stadt Lüchow hat in diesem Frühjahr mehrere tausend Quadratmeter Blühflächen angelegt. Allein auf dem Gelände der Grundschule sollen etwa 1500 Quadratmeter Fläche erblühen. Auf zahlreichen Flächen in der Innenstadt - unter anderem im Amtsgarten, am Berthold-Roggan-Ring und in der Brandenburger Straße - kommen noch einmal 2000 Quadratmeter dazu. Die Maßnahme hat die Stadt laut dem stellvertretenden Stadtdirektor Thomas Raubuch weniger als 2000 Euro gekostet.

Dabei seien bewusst heimische Blumen gesät worden, erklärt Rathaus-Sprecherin Marion Janiesch. 49 verschiedene Sorten sind nach dem Grubbern im Boden gelandet. Damit will die Stadt auch einen Beitrag gegen das Insektensterben leisten. Die Flächen dienen der Nahrungsversorgung von "Wildbienen, Honigbienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Insekten und sind daher ökologisch besonders wertvoll", betont Janiesch.

Sie weist darauf hin, dass die Flächen nach kurzer Zeit leicht verwildert aussehen werden. "Das ist durchaus gewollt", ergänzt Martin Todte vom Ordnungsamt der Stadt. Durch das Nichteingreifen des Menschen würden sich bereits nach kurzer Zeit bestimmte, an den Standort besonders gut angepasste Pflanzen durchsetzen. "Das müssen nicht unbedingt die Pflanzen sein, die für uns Menschen besonders attraktiv erscheinen. Aber bei den Insekten stehen Disteln, Löwenzahn und Brennnesseln hoch im Kurs", sagt Todte. Die Stadt hofft nun, dass sich Hausbesitzer an der Aktion "Lüchow blüht auf" beteiligen. tl



^ Seitenanfang