Online: 07.05.2018 - ePaper: 08.05.2018

Angus-Bulle in Langendorf ausgebüxt

Langendorf. Ein junger schwarzer Angus-Bulle kann seit Montagmittag seinen Freiheitsdrang ausleben. Das ein halbes Jahr alte Rind entwischte vom Hof der Familie Cieply in Langendorf, als ihm die Klauen geschnitten werden sollten. Der etwa 400 Kilogramm schwere Jungbulle befreite sich in Panik aus einem Gatter, lief auf der Straße durchs Dorf, verursachte dabei eine Stau, durchquerte einen Garten und lief von dort direkt in den angrenzenden Wald nach Süden. Das etwa 1,20 Meter große Rind ließ den Landwirten keine Chance, es sofort wieder einzufangen. Die Besitzer Ilona und Aribert Cieply, die insgesamt 230 Angus-Rinder in mehreren Herden halten, hoffen nun, dass jemand das Rind sieht und die Langendorfer Landwirte (Telefon: 0160/95854620) informiert. Wer den Bullen entdeckt, sollte nicht versuchen, ihn anzufassen oder gar einzufangen, rät Aribert Cieplys. Das Tier sei zwar nicht aggressiv, würde aber vermutlich sofort wieder fliehen. Keine Sorgen macht sich Ilona Cieply, dass das Rind alleine im Wald nicht genug zu fressen finden und nicht überleben könnte. Problematisch könnte es für den Angus-Bullen aber wohl werden, wenn er im Wald auf einen Wolf trifft. "Der würde ihn wohl reißen", vermutet die Rinderhalterin. ejz



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