Online: 07.09.2018

Sushi-Lokal

Zu viel gegessen: Mann erhält Hausverbot im “All you can eat”-Restaurant

Mit einem derart geübten Esser hat ein Restaurant im bayerischen Landshut wohl nicht gerechnet: Weil einer der Gäste nicht aufhören wollte, sich am “All you can eat”-Buffet zu bedienen, erteilte das Sushi-Lokal dem Mann Hausverbot.

Er ist der Schreck aller “All you can eat”-Gastronomen: Ein 30-jähriger Sportler hat sich im bayerischen Landshut das Buffet eines Sushi-Restaurants vorgenommen. Eineinhalb Stunden lang dezimierte er den Essensbestand so radikal, dass sich die Betreiber schließlich gezwungen sahen, ihn des Hauses zu verweisen.

Wie die “Passauer Neue Presse” berichtet, sei der Triathlet und früherer Bodybuilder derzeit auf einer speziellen Diät. Dabei setzt der Leistungssportler auf das sogenannte Intervallfasten. 20 Stunden lang verzichtet er auf jegliche Nahrung, in den verbleibenden vier darf er dafür so viel essen wie geht. Und das ist bei dem 30-Jährigen eine gewaltige Menge.

Das musste am vergangenen Wochenende auch das asiatische Restaurant feststellen. Beim sogenannten “Running Sushi”, bei dem Gäste sich für einen Festpreis kleine Portionen von einem Laufband nehmen dürfen, verdrückte der Athlet an die 100 Teller - für 15,90 Euro. Eine Bilanz, die dem Lokal vermutlich ein ziemlich großes Loch in die Kasse reißt. Als der Bayer seine Rechnung zahlen wollte, informierte ihn die Bedienung, dass er ab sofort Hausverbot habe.

Das Lokal bestätigte den Rauswurf gegenüber dem “Donaukurier”. Weil das Essen sonst nicht für alle Gäste reichen würde, habe man keine andere Möglichkeit gesehen.

Von RND/mkr

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