Online: 12.09.2018

Kreuzfahrtschiffe

Aida-Präsident nach Küblböck-Drama: “Werden uns hinterfragen”

Der Präsident der Kreuzfahrt-Reederei Aida Cruises, Felix Eichhorn, hat sich erstmals persönlich zum Zwischenfall auf der “Aidaluna” geäußert. Am Sonntag war der Sänger Daniel Küblböck vor der kanadischen Küste über Bord gesprungen.

Der Präsident der Rostocker Kreuzfahrt-Reederei Aida Cruises, Felix Eichhorn, hat sich erstmals persönlich zu dem Zwischenfall auf der “Aidaluna” geäußert: Am Sonntag war der Sänger Daniel Küblböck rund 150 Seemeilen vor der kanadischen Küste über Bord gesprungen. Nach zwei Tagen wurde die Suche nach dem Entertainer eingestellt. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich Küblböck das Leben genommen hat.

“In diesen schwierigen Zeiten sind unsere Gedanken bei der Familie und den Freunden des vermissten Passagiers”, sagte Eichhorn vor mehr als 200 Führungskräften bei einer internen Tagung der Reederei. Leider sei auch Aida nicht vor “traurigen Ereignisse” an Bord gefeiht. Der Vorfall auf der “Aidaluna” werde aber dazu führen, dass die Reederei noch stärker ihre Verantwortung für ihre Gäste wahrnehme werde: “Wir schreiben Fürsorge für unsere Passagiere groß. Und werden uns hinterfragen, was wir noch besser machen können.”

Von RND/Andreas Meyer

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