Online: 01.09.2018

DIHK-Präsident Schweitzer alarmiert

Ende der Nafta-Verhandlungen schadet deutscher Wirtschaft

Der vorläufige Abbruch der Nafta-Gespräche zwischen den USA, Kanada und Mexiko besorgt auch die deutsche Wirtschaft. Laut Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags würde ein endgültiges Aus auch deutschen Unternehmen schaden.

Die deutsche Wirtschaft zeigt sich besorgt über den Abbruch der Gespräche über einen neuen nordamerikanischen Handelspakt. “Deutsche Unternehmen haben dort in Milliardenhöhe investiert und über Jahre umfassende Lieferketten aufgebaut”, teilte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, mit. Die deutsche Wirtschaft sei auch deshalb auf eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den USA, Mexiko und Kanada angewiesen.

“Die instabile Situation verdeutlicht, wie wichtig eine eigenständige, nach vorne gerichtete Handelspolitik der EU ist, inklusive der EU-Kanada- und EU-Mexiko-Abkommen”, erklärte Schweitzer.

Bei den Gesprächen über einen neuen nordamerikanischen Handelspakt, bislang unter dem Kürzel Nafta bekannt, konnten sich die USA und Kanada nicht einigen. Beide Seiten gingen am Freitag ohne ein Ergebnis auseinander. Die Gespräche sollen am Mittwoch kommender Woche fortgesetzt werden.

Von RND/dpa

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