Online: 01.12.2017 - ePaper: 02.12.2017

Streit um Schule

Betrifft: Zuschüsse für Arztpraxis und Schulverein

Da sitze ich nun zwei Tage und überlege, ob ich Bürgerin von Schilda oder Schnega bin. Da hat man nun gerade halbwegs verdaut, dass für den Sohn des Ex-Bürgermeisters eine Wohnung zur Arztpraxis für 100000 Euro umfunktioniert wurde - vom Bund der Steuerzahler kritisiert als sachfremde Verwendung von Steuergeldern. Da schnappt man beim Lesen der EJZ schon wieder nach Luft. Diesmal soll die "Freie evangelische Grundschule Schnega e.V.", Vereinssitz in Külitz, Vorstandsmitglied Victoria von Gottberg, gesponsert werden? Da liest man Sachen wie "in Schnega gehen die Lichter aus, wenn es keine Schule mehr gibt"? Dann hätte man vielleicht mehr tun sollen, auch finanziell, als es noch eine richtige Schule in Schnega gab. Für 100000 Euro Zuschuss hätte man so manchen Arzt bekommen können und auch für die Schulgebäude, die noch nicht einmal rückübertragen wurden, gäbe es bestimmt vernünftigere Lösungen ohne "Geschmäckle".

↔Konstanze Hahn, Schnega

^ Seitenanfang