Online: 15.12.2017 - ePaper: 16.12.2017

Achtung der freien Meinung

Betrifft: Leserbrief "Hassartikel" (EJZ vom 9. Dezember)

Na, da haben die Gottbergs ja einen wackeren Fürsprecher. Vermutlich gehört dieser derselben politischen Richtung an wie diese feinen Herrschaften. Was einem da zu Ohren kommt, muss doch eigentlich jedem die Haare zu Berge stehen lassen. Hass (Briefe)? Nein, aber vielleicht eine gewisse Wut über ein Verhalten, das für selbstverständlich hält, die Steuerzahler unseres Landkreises ungeniert auszunehmen. Und offensichtlich gibt es von den "treuen Untergebenen" kaum einen Widerstand dagegen. Dass sich einer öffentlich für das Gedenken an Deutschland während der Wahl bedankt, ist per se ja wirklich nichts besonders Schlimmes - aber: Man bedenke, wer das tut! Patriotismus und Nationalismus sollte man schon auseinanderhalten können. Dass sich ein Arzt in Schnega niederlässt - wunderbar. Aber: Praxisausbau von der Gemeinde finanziert? Diese seltsame Kirche: mietfei auf Kosten der Steuerzahler? Und überall steckt dieselbe Familie dahinter - dieselbe politische Richtung. Und das soll einen nicht geradezu zum Briefeschreiben drängen? Wadenbeißer, Herr Liebeneiner? Wie wärs denn mal mit der Achtung der freien Meinung, die besonders gefragt ist, wenn es um Missstände in unserer Gesellschaft geht?

Hanínga Thiel,

Dannenberg

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