Online: 23.03.2018 - ePaper: 24.03.2018

Geschlechterkrieg?

Betrifft: Artikel "Vaterland oder was" (EJZ vom 5. März)

Eine vom Steuergeld bezahlte Gleichstellungsbeauftragte im Bundesfamilienministerium namens Kristin Rose-Möhring - so schreibt die EJZ auf der ersten Seite in ihrer Ausgabe vom5. März - will unserer Deutschen Nationalhymne ans Leder. Sie meint, die Begriffe "Vaterland" und "brüderlich" diskriminieren die Frauen. Sie will die Begriffe gendern, also geschlechtsneutral machen.

Mit 83 Jahren soll man sich mit Rücksicht auf die eigene Gesundheit nicht mehr aufregen. Aber ich kann nicht anders: Ich bin furchtbar wütend. Hat die Dame nicht genug zu tun mit richtigen und wichtigen Aufgaben, von denen es in einem Familienministerium wohl mehr als genug geben dürfte? Muss sie das Geld der Deutschen Bürger vergeuden mit Irrsinn? Muss noch mehr Spannung zwischen Männern und Frauen erzeugt werden als schon vorhanden ist? Gibt es außerhalb unseres Heimatlandes nicht genug Anfeindungen gegen die Deutschen, die besser und freiheitlicher leben als die meisten anderen Menschen? Wollen wir jetzt einen Geschlechterkrieg im eigenen Lande?

Au weia: Ich habe mit meiner Frau, mit der ich jetzt seit 1961 glücklich verheiratet bin, zwei Töchter und einen Sohn. Und dazu haben wir noch ein Mädchen - ein Waisenkind - adoptiert. Als was stehe ich da, wenn ich den drei Mädchen auch noch einen Bruder beschert habe? Habe ich sie damit diskriminiert, Frau Rose-Möhring? Wie konnte ich meine Kinder das "Vater unser" lehren, ein Werk, in dem keine Frau vorkommt? Und soll ich denen und meinen Enkeln in Zukunft nicht mehr von Jesus Christus erzählen, sondern von Jesus Christus/Jesa Christa wegen der angeblich notwendigen Gleichstellung?

Seit geraumer Zeit wird in der wunderschönen zivilisierten Geschlechterbeziehung bei uns von "emanzipierten" Damen viel Feindschaft produziert. Müssen die sich jetzt auch noch an der Nationalhymne vergreifen?

Peter Schröder,

Restorf

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