Online: 04.04.2018 - ePaper: 05.04.2018

Grenzenlose Gier

Betrifft: neuer Finanzminister aus Hamburg

Es war das Jahr 1 978. Die Bundesrepublik hatte einen SPD-Finanzminister, ein Hamburger, wie der Heutige. Als er das Ergebnis seines Jahreshaushaltsabschlusses zu Gesicht bekam rief er öffentlich aus: "lch glaub' mich tritt ein Pferd." So deprimierend war das Zahlenwerk. Über ein Jahrzehnt hat es dann gedauert, bis der Bund einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen konnte. Hoffentlich schafft der neue Finanzminister - auch ein Hamburger SPD-Politiker - es besser. Zu befürchten ist das Gegenteil. Denn an der Pleite der HSH Nordbank hat auch er mitgearbeitet. Denn die Anforderungen an den Bundeshaushalt 2019 sind um ein Vielfaches risikoreicher. Doch vielleicht kommt auch alles ganz anders, oder noch viel schlimmer. Denn die Gier nach Bundesmitteln scheint grenzenlos.

Hans-August Maatsch, Gümse

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