Online: 03.08.2018 - ePaper: 04.08.2018

Das Warten auf den Zug

Betrifft: Reisen mit Bus und Bahn

Wir vom Verein Café "Zuflucht" in Dannenberg haben mehrere Ferienfahrten mit Kindern und jugendlichen Schülern aus geflüchteten Familien geplant und durchgeführt, zwei nach Hamburg, dahin fährt man umweltbewusst mit der Bahn, natürlich. Die Hinfahrten ohne Probleme mit etwas Verspätung, aber erträglich.

Die Rückfahrten allerdings wurden sehr problematisch, da die Züge nach Lüneburg erhebliche Verspätungen zeigten. Dadurch bekamen wir den Anschlusszug nach Dannenberg nicht mehr. Das bedeutet drei Stunden in Lüneburg am Abend warten auf den letzten Zug nach Dannenberg. Eine freundliche Zugbegleiterin empfahl uns noch, den Bus nach Dannenberg zu nehmen, denn dann seien wir wenigstens eine Stunde früher in Dannenberg, und wir hätten ja ein HVV-Ticket.

Das versuchten wir natürlich, denn wir waren ja den ganzen Tag schon auf den Beinen. Jedoch der KD-Busfahrer verlangte von jedem 5,70 Euro für die Fahrt von Göhrde bis Dannenberg; bei 20 Personen mal eben 114 Euro. Das war uns zuviel, und so mussten wir und noch drei andere Personen die drei Stunden warten.

Ich frage mich: Wer hat diese Verträge mit den Busunternehmen gemacht? Vielleicht kommt der/die aus der Crew, die versucht haben, den BER zu planen. Oder es war ihnen nicht bekannt, dass nach Göhrde noch weitere Bahnhöfe kommen.

Klaus Zimmermann,

Karwitz

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