Online: 17.08.2018 - ePaper: 18.08.2018

Rücklage für Notsituationen

Betrifft: Die Dürre und ihre Folgen für die Landwirtschaft

Ich kann erkennen, dass die Landwirtschaft nicht bloß unter dieser Dürre leidet, sondern auch der Bestand dieser Betriebe äußerst gefährdet sein kann. Ich bin der Überzeugung, dass man prinzipiell von Seiten der Politik sich neue Gedanken machen muss, dass so etwas nicht passieren kann. Vorschlag von mir ist, dass man dafür Sorge trägt, dass in landwirtschaftlichen Betrieben insgesamt mehr Geld erarbeitet werden kann. Dieses Mehr an Mitteln kann man dahingehend erreichen, dass zum einen die Öffentlichkeit so beeinflusst wird (in Form von Ansprache), dass erkannt wird, dass dieses Billig-Billig so nicht weitergehen kann. Denn ein bestimmtes Gut hat eben seinen gewissen Preis.

Zum anderen möchte ich vorschlagen, dass auf dem Wege der Gesetzgebung eine steuerliche Neufestsetzung stattfindet. Der Gedanke diesbezüglich, den ich einbringen möchte, ist, dass vom Gesamtumsatz von einem bäuerlichen Betrieb ein festgesetzter Prozentsatz als steuerfreie Rücklage für solche Situationen einbehalten werden kann. Dies betrifft genauso ein nasses Jahr. Nur dafür ist dieser Prozentsatz da, um den Weiterbetrieb eines landwirtschaftlichen Hofes zu gewährleisten. Dadurch möchte ich für die Zukunft sicherstellen, dass der Konsument mehr Geld ausgeben muss. Und zum Zweiten möchte ich erreichen, dass eine vernünftige Gewinnorientierung des landwirtschaftlichen Betriebes gewährleistet ist. Ich versichere, dass ich von keinem Landwirt Naturalien oder dergleichen in Aussicht gestellt bekommen habe.

Hugo Hager, Kapern

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