Online: 17.08.2018 - ePaper: 18.08.2018

Chaos bei Rufbusfahrten

Betrifft: Neues Buslinienkonzept der LSE

Seit dem 1. August gilt der neue Busfahrplan im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Es gibt weniger, aber eben zusammengelegte Buslinien. Der neue Busfahrplan ist nun auf DIN-A4-Größe angewachsen, die Schriftgröße bei den einzelnen Linienfahrplänen hat sich jedoch verkleinert; eine Lupe ist angesagt.

Bei den neuen Linien ist nicht erwähnt in der Überschrift, welche bisherigen Linien darin aufgegangen sind, nur kleingedruckt ist dieses erkennbar. Eine grafische Darstellung der neuen Buslinien auf einer Übersichtskarte fehlt völlig. Jedenfalls meine Buslinie ist geprägt von der Rufbusbestellung. Dieses klappt auch.

Ich fahre immer zum Lüchower ZOB. Von dort aus fahre ich auch zurück. Dort funktioniert seit der Fahrplanumstellung gar nichts mehr. Zwar sind die neuen Fahrpläne für die neuen Linien in die Tafeln eingehängt. Aber wo der neue Fahrplan hängt und damit als Haltestelle auch verbindlich ist, ist erst nach mindestens einmaligem Abgehen aller Haltestellen am Lüchower ZOB erfahrbar, aber auch nur dann, wenn man die einzelnen Fahrpläne liest.

Eine Beschriftung der Tafeln mit den neuen Buslinien fehlt völlig bisher. Die jeweiligen Rufbusfahrer halten fast immer an irgendwelchen Haltestellen am Lüchower ZOB, aber nicht an der entsprechenden Haltestelle für die Buslinie, sodass es für mich schon 15 Minuten vor Abfahrt am ZOB erforderlich ist, dort zu sein, um zu schauen, wo ein Rufbus steht und wohin er fährt.

Mein Nachfragen bei den Rufbusfahrern ergab, dass sie betriebsintern niemand eingewiesen hat.

Ortgies Finke, Küsten

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