Online: 07.09.2018 - ePaper: 07.09.2018

Für entspannte Nachbarschaft

Betrifft: Leserbrief "Fake News nach Trump-Manier" von Ralf Prahler (EJZ vom 25. August)

Wir als Vorstand von Hitzacker/Dorf eG möchten gerne unsere Sichtweise darstellen, damit der Leser und die Leserin sich eine eigene Meinung bilden kann: Es gibt von unserer Seite keine Forderung, die Lärmimmission auf 35 dB zu reduzieren. Eine Reduzierung auf 38 dB ist technisch möglich und daher wünschenswert. Leider ist uns in unserer ersten Darstellung auf unserer Website ein Fehler unterlaufen. Diesen haben wir am 13. August korrigiert. Dabei ging es um die 3 dB und die Verdoppelung der Lautstärke.

Die festgelegten Grenzwerte gelten für das jetzt von uns erworbene Grundstück seit fast 20 Jahren. Diese wurden beim Umbau der Lüftungsanlage von Ceratizit 2014/2015 ignoriert. Dies übrigens auch zum Nachteil der bereits vorhandenen Anwohnerinnen und Anwohner, was angesichts des offenbar relativ kleinen Mehraufwands für die Lärmreduzierung unverständlich erscheint.

In einer gemeinsamen Besprechung im Dezember 2017 mit der Stadt, der Behörde und Ceratizit forderte Ceratizit die Stadt und uns auf, uns an den Umbaukosten anteilig zu beteiligen. Dies hatten wir unter bestimmten Voraussetzung zugesagt. Wir haben auf unsere Zusage keine Antwort von Ceratizit erhalten. Bisher ist uns weder von der Stadt Hitz-acker noch von Ceratizit mitgeteilt worden, dass das Lärmproblem inzwischen gelöst worden sei. Falls dies zwischenzeitlich tatsächlich der Fall sein sollte, freuen wir uns sehr.

Wir hatten vor Kurzem vom Vorstand Kontakt aufgenommen zu dem neuen Geschäftsführer von Ceratitzit und haben ein gemeinsames Gespräch verabredet. Uns geht es dabei darum, wie wir gemeinsam eine konstruktive und entspannte Nachbarschaft leben können. Ein Ziel, für das wir auch bei WZT und den anderen Nachbarn werben wollen.

Rita Lassen und Manfred Rebentisch, Hitzacker,

für den Vorstand der Hitzacker/Dorf eG

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